Der November hat eine besondere Qualität.
Die Natur zieht sich zurück. Die Tage werden stiller. Das Licht wird weicher.
Und doch sind wir innerlich oft alles andere als ruhig.
Zwischen Jahresendspurt, Terminen, Erwartungen und Alltagsanforderungen läuft unser Nervensystem häufig auf Hochtouren. Viele Menschen berichten in dieser Zeit von Verspannungen, innerer Unruhe, schlechterem Schlaf oder dem Gefühl, „irgendwie nicht richtig bei sich zu sein“.
Genau hier setzt mein Feldenkrais-Retreat am Walchensee an.
Vom 13.–15. November 2026 lade ich dich in die Wallerei am Walchensee ein – zu drei Tagen, die bewusst anders sind als dein Alltag.
Der Übergang vom Herbst in den Winter ist eine sensible Phase.
Unser Körper braucht mehr Regeneration. Unser Nervensystem reagiert empfindlicher auf Stress und Reizüberflutung.
Statt weiter „durchzuziehen“, kann es heilsam sein, bewusst einen Schritt zurückzutreten.
Ein Retreat in dieser Zeit bedeutet:
innehalten statt funktionieren
spüren statt leisten
regulieren statt kompensieren
Wenn wir unserem System frühzeitig Ruhe geben, starten wir anders in den Winter – nicht erschöpft, sondern gesammelt.
Die Feldenkrais-Methode arbeitet mit sanften, achtsam geführten Bewegungen.
Es geht nicht um Dehnen, Kräftigen oder „Training“, sondern um Wahrnehmung.
Durch langsame, differenzierte Bewegungen lernt dein Nervensystem:
Spannung zu reduzieren
effizientere Bewegungsmuster zu wählen
Sicherheit im Körper zu empfinden
Viele Teilnehmende erleben:
weichere Schultern
freieren Atem
leichtere Aufrichtung
tiefere Entspannung
mehr innere Klarheit
Gerade wenn du Yoga praktizierst, kann Feldenkrais deine Praxis enorm verfeinern. Du bewegst dich bewusster, präziser und mit weniger Kraftaufwand. Es entsteht Qualität statt Anstrengung.
Die Wallerei am Walchensee bietet einen geschützten Rahmen für diese Arbeit.
Die Weite der Landschaft.
Die klare Luft.
Das ruhige Wasser.
Natur wirkt regulierend auf unser Nervensystem. In Kombination mit Feldenkrais entsteht eine besondere Tiefe – ohne Druck, ohne Bewertung.
Zwischen den Einheiten bleibt Zeit für Spaziergänge am See, Rückzug oder einfaches Dasein.
Dieses Retreat ist für dich, wenn du:
häufig unter Verspannungen leidest
innerlich schwer abschalten kannst
deinem Körper wieder mehr Aufmerksamkeit schenken möchtest
dir eine bewusste Auszeit vom Jahresendstress wünschst
Du brauchst keine Vorkenntnisse.
Du musst nicht besonders beweglich sein.
Du darfst genauso kommen, wie du gerade bist.
Freitag, 13.11.2026, 15:00 Uhr
Ankommen, erste Feldenkrais-Lektion zum Runterfahren und Orientieren.
Samstag
Vertiefende Lektionen zu Atem, Wirbelsäule, Becken, Aufrichtung und Übergängen.
Sonntag, bis 16:00 Uhr
Integration und Transfer: Wie nimmst du diese Qualität mit in deinen Alltag?
744,00 € pro Person
2,5 Tage Retreat in der Wallerei am Walchensee
Hund auf Anfrage möglich.
Die Gruppe bleibt bewusst klein, damit eine persönliche Begleitung möglich ist.
Vielleicht spürst du beim Lesen bereits ein kleines „Ja“.
Ein Wunsch nach Ruhe. Nach Weite. Nach einem bewussteren Übergang in die dunklere Jahreszeit.
Wenn dich dieses Retreat anspricht, freue ich mich über deine Kontaktaufnahme.
Telefon: 0151 253 44 246
E-Mail: [email protected]
Weitere Informationen findest du auf meiner Homepage:
www.petra-schwenter.de
Viele Menschen suchen nach einem Bewegungsurlaub in Spanien. Sonne, Meer, Entspannung. Doch wer sich wirklich verändern möchte, braucht mehr als Erholung.
Ein Feldenkrais Retreat in Spanien bietet genau das:
strukturierte Lernprozesse in einem Umfeld, das das Nervensystem unterstützt.
Die Feldenkrais-Methode basiert auf neurophysiologischen Prinzipien. Bewegung wird nicht wiederholt, sondern erforscht. Variation erzeugt neue neuronale Verbindungen.
Im Retreat-Format entsteht dafür der notwendige Raum:
tägliche Einheiten
Integration ohne Zeitdruck
bewusste Pausen
Andalusien bietet:
ruhige Landschaft
weite Horizonte
mildes Klima im März
eine klare Tagesstruktur
Diese Faktoren unterstützen Regulation und Lernfähigkeit.
Menschen mit chronischen Rücken- oder Gelenkbeschwerden
40+ mit Wunsch nach Bewegungsqualität
Personen, die nachhaltige Veränderung suchen
Ein Beispiel dafür ist das
Feldenkrais Retreat Spanien 2027 in Andalusien,
bei dem tägliche Praxis und strukturierte Ausflugstage kombiniert werden.
Unser Körper ist ein Wunderwerk – und gleichzeitig unglaublich komplex. Nicht nur Knochen und Muskeln können aus dem Gleichgewicht geraten, sondern auch Weichteile wie Faszien oder Organe. Häufig sind es Stress, Emotionen oder körperliche Belastungen, die zu solchen Fehlausrichtungen führen.
In diesem Artikel möchte ich dir zeigen, warum gerade die Nieren und die Faszien dabei so wichtig sind – und wie sich eine Dysbalance auf deinen Rücken, deine Haltung und dein Wohlbefinden auswirken kann.
Die Niere ist nicht nur ein Filterorgan, sie ist auch energetisch eng mit den Muskeln im unteren Rücken verbunden. Wenn eine Niere ihre Position verändert oder aus dem Gleichgewicht gerät, spüren wir das sehr oft als Rückenschmerzen.
Ich beobachte bei meinen Klient:innen immer wieder: Besonders betroffen sind Menschen, die viel Koffein trinken (Kaffee, schwarzer Tee, Energydrinks) oder zu wenig Wasser zu sich nehmen. Dazu kommen Stress, Giftstoffe oder auch ein Trauma – all das kann die Nieren belasten.
Das Problem: Gerät eine Niere aus ihrer normalen Lage, zieht sie den unteren Rückenbereich in Mitleidenschaft. Die Bandscheiben der Lendenwirbelsäule stehen dann unter Druck, können sich vorwölben oder Schaden nehmen. Dabei sind sie eigentlich unsere Stoßdämpfer, die Belastungen abfangen und das Körpergewicht gleichmäßig auf die Wirbelsäule verteilen.
Ein zweiter wichtiger Schlüssel sind die Faszien. Sie bilden ein hauchdünnes Bindegewebe, das sich wie eine unsichtbare Hülle durch den gesamten Körper zieht. Faszien umschließen Knochen, Muskeln, Organe und Gefäße – und sorgen dafür, dass alles reibungslos zusammenarbeitet.
Doch Faszien sind mehr als nur „Verpackung“. Sie können sich verzerren oder verhärten – besonders nach Verletzungen, Traumata oder starken Emotionen. Dann speichern sie diese Spannung im Gewebe, was zu Blockaden und Schmerzen führt.
Faszien sind nicht nur mechanisch, sie sind auch emotional hochsensibel. Stress, Schock oder psychische Belastungen können im Fasziennetz wie „eingefroren“ bleiben. Das Gewebe verliert seine Elastizität und hält diese Energie fest.
Die Folge:
Schmerzen oder Verspannungen
Einschränkungen in der Beweglichkeit
Störungen in den Organfunktionen
Denn wenn Faszien um Organe herum verzerrt sind, können auch deren chemische und biochemische Prozesse beeinträchtigt sein.
Spannend ist: Faszien besitzen einen sogenannten piezoelektrischen Effekt. Das bedeutet, sie reagieren auf Druck und Bewegung mit elektrischen Impulsen – und könnten so ein zusätzliches Kommunikationssystem im Körper darstellen.
Der Osteopath Robert Fulford erforschte dieses Phänomen. Mit einem speziellen Gerät, dem sogenannten Percussor, konnte er Faszien in Bewegung versetzen. Die Patienten berichteten häufig, dass sich selbst langjährige Beschwerden wie „aufgelöst“ anfühlten, sobald sich das Gewebe wieder entspannte.
Ein faszinierender Gedanke: Unser Unterbewusstsein weiß genau, wo im Körper Spannungen und Verzerrungen bestehen. Es ist wie ein innerer Computer, der jedes Ungleichgewicht registriert.
Wenn wir lernen, bewusst mit unserem Körper zu arbeiten – durch Bewegung, Intention, Atmung oder sanfte Techniken – können Faszien wieder in ihre natürliche Form zurückfinden. Das Ergebnis ist oft erstaunlich: mehr Beweglichkeit, weniger Schmerzen und ein spürbar verbessertes Wohlbefinden.
Hier kommen Reha-Sport und die Feldenkrais-Methode ins Spiel. Beide Ansätze unterstützen den Körper darin, sich neu auszurichten, Bewegungen leichter und effizienter zu gestalten und gleichzeitig die Selbstwahrnehmung zu schulen.
Reha-Sport stärkt Muskeln, stabilisiert Gelenke und bringt das Bewegungssystem Schritt für Schritt zurück in Balance.
Die Feldenkrais-Methode arbeitet sanft, bewusst und achtsam. Sie schult die Wahrnehmung, löst festgefahrene Bewegungsmuster und gibt dem Körper die Chance, neue, gesunde Wege zu finden.
Gerade die Kombination aus körperlicher Aktivierung und achtsamer Bewegungswahrnehmung ist entscheidend, um Fehlausrichtungen nachhaltig zu verändern.
Körper und Seele sind untrennbar verbunden. Eingeschlossene Emotionen können wie eine unsichtbare Last wirken – sie halten Faszien unter Spannung, belasten Organe und beeinflussen unser Wohlbefinden.
Wenn wir diese Emotionen bewusst aufarbeiten und lösen, kann sich der Körper deutlich leichter neu ausrichten. Viele Menschen berichten nach solchen Prozessen von:
mehr Freiheit in der Bewegung
einer spürbaren Entlastung im Rücken
mehr Lebensfreude und Energie
Fehlausrichtungen der Weichteile sind kein isoliertes Problem. Sie betreffen nicht nur die Haltung oder Muskulatur, sondern wirken tief in das energetische und emotionale Gleichgewicht hinein. Besonders die Verbindung von Nieren, Rücken und Faszien zeigt, wie eng Körper, Geist und Emotionen miteinander verknüpft sind.
✨ Mein Tipp: Mit der Kombination aus Reha-Sport, Feldenkrais-Methode und der Auflösung eingeschlossener Emotionen hast du die Chance, deinen Körper auf allen Ebenen zu entlasten – körperlich, emotional und energetisch.
📞 Möchtest du mehr darüber erfahren oder selbst erfahren, wie diese Ansätze dir helfen können?
Dann melde dich gerne bei mir:
Petra Schwenter
Fit durch Reha-Sport · Energie & Kraft
📱 0151 253 44 246
📧 [email protected] & [email protected]